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Wertvolle Bereicherung fĂĽr die Salzburger Volkskultur!
1. Hauptversammlung des Chorverbandes Salzburg
„Der Salzburger Chorverband hat sich in den vergangenen beiden Jahren zu einer wertvollen Plattform für rund 390 Chöre mit
über 10.000 SängerInnen entwickelt“: Diese positive Bilanz konnte Landesrat Sepp Eisl vor kurzem bei der ersten
Hauptversammlung des Chorverbandes Salzburg ziehen. Diese wurde – wie könnte es anders sein – viel-stimmig eröffnet:
Rund 170 ChorsängerInnen aus verschiedenen Chören des Landes erfreuten die Teilnehmer mit einem stimmgewaltigen Ständchen.
„Der Chorverband hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 durch großen Tatendrang ausgezeichnet“, betonte Mag. Lucia
Luidold, die Leiterin des Referates Salzburger Volkskultur, in ihrem GruĂźwort und hob im Besonderen das ansprechende
Fortbildungsprogramm – vom Goldegger Chorleiterseminar über regionale Fortbildungsangebote bis zum Seminar für Chorleitung und –gesang – hervor.
Die Nachwuchsarbeit sei – vor allem in den Schulen – enorm wichtig, zeigte sich Landesrat Sepp Eisl überzeugt: „Wenn wir
die Freude am Singen wecken, dann haben wir schon sehr viel erreicht“. Das Freizeit-Überangebot mache es den Kindern
und Jugendlichen nicht leicht, fĂĽr das gemeinsame Singen Zeit zu finden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist mit der
Kinder- und Jugendsingwoche gelungen, die im heurigen Sommer das erste Mal – mit großem Erfolg – organisiert wurde.
„Viele Chöre haben Nachwuchssorgen“, brachte Jugendreferent Markus Obereder das Problem auf den Punkt und appellierte
an die Chorleiter, auch für Jugendliche interessante Literatur auszuwählen. Darüber hinaus könnten die Chöre bei ihren Veranstaltungen auch die Schulchöre miteinbeziehen und damit wichtige Kontakte knüpfen.
Kontakte wurden in den vergangenen beiden Jahren vor allem auch in den Bezirken geknüpft: „Erfreulicher Weise haben sich
zahlreiche Chormitglieder bereit erklärt, auf Bezirksebene aktiv zu werden“, wies Hanspeter Lugstein, der Präsident des
Chorverbandes, bei der Präsentation der wichtigsten Aktivitäten auf den beinahe überall gelungenen Aufbau einer
Bezirksstruktur hin. Schwierigkeiten räumte er allerdings im statistischen Bereich ein: „Für viele Chöre hat der statistische
Aufwand nichts mit dem Gesang zu tun und doch brauchen wir diese Daten, um auf Landesebene agieren zu können“. Ohne Geld gehe auch im Chorverband nichts!
Landesrat Sepp Eisl verwies in diesem Zusammenhang nicht nur auf die finanzielle UnterstĂĽtzung von Seiten des Landes,
sondern auch auf die mit dem Salzburger Musikschulwerk getroffenen Vereinbarungen, die eine professionelle Ausbildung
der ChorleiterInnen ermöglichen – Subventionen, die für den jungen Verband von großer Wichtigkeit sind.
„Ich gratuliere dem Chorverband zur gelungenen und erfüllten Startphase und wünsche viel Engagement für die kommenden
Jahre“, betonte Sepp Eisl abschließend: „Der Chorverband ist eine wertvolle Bereicherung für das breite Spektrum der Salzburger Volkskultur“. So soll es auch bleiben!
Reportage von Mag. Michaela Habetseder
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